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Hundekauf

Sie wollen sich einen Hund anschaffen? Dann prüfen Sie vorher: 1. Ist der Hauswirt / Vermieter einverstanden? 2. Wünschen sich alle Familienmitglieder einen Hund? 3. Wer sorgt für den Hund (Futter zubereiten, Trinknapf und Futterschüssel reinigen, regelmäßig bürsten usw.) 4. Ist sichergestellt, daß der Hund 4x täglich (insgesamt mindestens 2 Stunden) ausgeführt wird? Auch wenn es draußen ungemütlich ist oder man selbst überhaupt keine Lust hat! Es ist auch damit zu rechnen, daß der Hund mal nachts raus muß! 5. Sind Sie sicher, daß gelegentliches Bellen niemanden stört? 6. Wissen Sie, daß Sie mit der Anschaffung eines Hundes eine große Verantwortung für viele Jahre übernehmen? 7. Bedenken Sie, daß der Hund 15 Jahre alt werden kann, solange in der Familie lebt und Tag für Tag Pflege und Auslauf braucht! 8. Sind Hundehaare und Straßenschmutz in der Wohnung wirklich "nicht so tragisch"? Ist buddeln im Garten erlaubt? 9. Können Sie die erheblichen Kosten aufbringen für: Futter, Hundesteuer, Tierarzt, Haftpflichtversicherung, evtl. Unterbringung in einer Tierpension? 10. Sind Sie bereit, Urlaub mit dem Hund zu machen? Ein Tier ist keine Sache, die man umtauschen oder beliebig "abschaffen" darf. Große und temperamentvolle Hunde brauchen Raum, Auslauf und Bewegung im Freien. Im Tierheim finden Sie immer Rassehunde und Mischlinge, die auf ein liebevolles Zuhause warten. Mischlinge sind oft besonders anhänglich. Wir warnen vor unseriösen Hundehändlern: Fallen Sie nicht auf verlockende Inserate herein ! Wohlklingende Namen und Ahnentafeln sind keine Garantie.

Diätempfehlung

Diätempfehlung für Hunde bei Magen-Darm-Erkrankungen Hunde mit Durchfall und Erbrechen sollen zunächst 24 Stunden fasten. Während dieser Zeit muß immer ausreichend abgekochtes Wasser für das Tier bereitstehen. (Besser als Wasser wäre verdünnter Schwarztee oder Kamillentee (ein Beutel Tee auf zwei Liter Wasser), der von vielen Hunden aber nicht gerne getrunken wird.) Nach der Hungerphase bekommt der Hund folgende schonende Diät für 3 Tage: 2 Teile weißer Haushaltsreis (kein Naturreis) in Wasser gekocht oder Kartoffelbrei (Kartoffeln mit Wasser zu Brei zerdrücken) und 1 Teil Hüttenkäse (oder gut durchgekochtes mageres Fleisch von Huhn oder Pute oder Rinderherz) Wichtig! Diese Diät soll 5x täglich in kleinen Portionen gefüttert werden. Anschließend an die Diät bekommt der Hund eine Mischung aus Diätfutter und normalem Futter für weitere 4 Tage. Am Anfang soll ¾ der Ration aus Diätfutter und ¼ der Ration aus normalem Futter bestehen. Der Anteil an normalem Futter wird dann jeden Tag ein bißchen erhöht, bis man nur noch normales Futter füttert. Wenn nach spätestens 3 Tagen keine Besserung des Zustands eingetreten ist, suchen Sie bitte Ihren Tierarzt auf.

Dominanz

Dominanz

Dominanz, oder die Frage: Wer hört hier eigentlich auf wen ??????
Um das Zusammenleben mit einem Hund harmonisch zu gestalten, muß, bei aller Liebe, die Rollenverteilung klar geregelt sein. Es ist unbedingt erforderlich, daß dem Hund von Anfang an die unterste Position im "neu aufgestellten Familien-Rudel" zugewiesen wird. Die Position des Rudelführers muß eindeutig und dauerhaft durch den Menschen eingenommen werden. Es nutzt hierbei wenig, 1-2 mal in der Woche eine Hundeschule zu besuchen und den Hund den Rest der Woche sich selbst zu überlassen.
Kleine Tricks für das tägliche Leben:
  • Der Rudelführer sitzt erhöht und auf dem besten Platz. Dem Hund wird ein Liegeplatz zugewiesen, der nicht vom Rudelführer benutzt wird.
  • Der Rudelführer passiert einen Engpass, Tür etc., zuerst (der Rudelführer schützt das Rudel).
  • Der Rudelführer ißt zuerst, teilt dann das Futter an den Hund aus (In der Natur frißt der Rudelführer als erster und das beste an der Beute, der Rest bleibt für die rangniederen Tiere)
  • Daher bekommt der Hund auch nicht das gleiche Essen wie der Rudelführer (ist auch nicht gesund, da nicht artgerecht). Erst recht nicht am Tisch, denn ........
  • Der Hund hat nichts am / unter dem Tisch verloren (Futterplatz des Rudelführers ist tabu)
  • Der Rudelführer beginnt und beendet das Spielen bzw. den Spaziergang und bestimmt den Weg, den das Rudel geht.
  • Zerrspiele so gestalten, das der Rudelführer gewinnt und das Spielzeug (die Beute) an sich nehmen kann.
  • Sofern möglich, dem Hund von Anfang an das Futter während des Fressens kurzzeitig wegnehmen (bei Welpen leicht durchzuführen, bei älteren Hunden, z.B. Heimtieren, mit Vorsicht zu genießen)
  • Kein Zerren an Kleidungsstücken (Eigentum des Rudelführers ist tabu)
  • Kommt der Rudelführer nach Hause, wird erst die Familie begrüßt, zum Schluß der Hund. (Auch wenn es schwer fällt)
Bei täglicher Anwendung dieser Punkte erfährt der Hund auf artgerechte Weise seine Position im Rudel. Gleichzeitig wird die des Rudelführers gestärkt. Wichtig ist, daß der Hund auch im Vergleich zu "Nicht-familien-/ rudelmitgliedern" die unterste Position einnimmt, um zu verhindern, daß Besucher bedroht oder sogar verletzt werden. Auch die Zuweisung dieser Position liegt in der Verantwortung des Rudelführers.
Dominanz äußert sich durch viele Anzeichen und in unterschiedlichsten Abstufungen und Intensität.
Beginnend bei dem Ignorieren bekannter Befehle bis hin zum agressiven blockieren einzelner Zimmer und Einrichtungsgegenständen wie der Couch für einige oder sogar alle Familien-/ Rudelmitglieder.
Das Markieren durch Urinieren gehört ebenso dazu, wie das "Besteigen und Anbocken" anderer Hunde und auch Menschen. Die größte Mißachtung der menschlichen Rudelführerposition, und gleichzeitig die peinlichste, ist das anpinkeln des Menschen.
Erziehung kann zusätzlich helfen die Positionen zu bestärken. Jedoch nur, wenn der Hund aufnahmebereit ist. Ein wesentlicher Faktor ist hierbei die Ausgeglichenheit des Hundes. Ein Hund der nur wenige Minuten pro Tag vor die Tür kommt, keinen kontakt zu anderen Hunden hat, nur an der Leine läuft und dadurch seine Umwelt nicht ausreichend erkunden kann, ist mit Sicherheit unausgelastet und wirkt "nervös". Er ist in Folge dessen nur vermindert oder gar nicht aufnahmefähig für das Training, da er durch alles, was für ihn im Moment neu ist, abgelenkt wird. Das reicht von den anderen Hunden auf dem Platz, über die vielseitigen Gerüche in der Erde, bis hin zu umherfliegenden Blättern, oder einfach nur herumliegendem Schnee (der ja bekanntlich nur darauf wartet aus Frust gefressen zu werden). Ebenso unaufmerksam ist der Hund, wenn er sich vor dem Training nicht "Lösen" konnte.
Ebenso stressig gestaltet sich dann auch der tägliche Spaziergang für Hund und Mensch.




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